Schüttorf verwandelt sich wieder in eine WM-Arena

Auch in diesem Jahr unterstützen die Stadtwerke das Public Viewing in der Ziegenbrunnenarena in der Schüttorfer Innenstadt.

© Geertje Anneliese Meyer

Von Geertje Anneliese Meyer, Grafschafter Nachrichten

Knapp drei Monate sind es noch bis zum Anpfiff der Fußball-Weltmeisterschaft, doch in Schüttorf ist man darauf bereits vorbereitet. Stadt, Stadtwerke und Pentagon Conzerts haben bereits jetzt alles für den Anstoß vorbereitet.

Die große Leinwand ist gebucht, die Stadt Schüttorf hat grünes Licht gegeben und die Stadtwerke Schüttorf · Emsbüren ihre Unterstützung zugesagt – ab 17. Juni (Deutschland gegen Mexiko) soll sich die Schüttorfer Innenstadt wieder in die Ziegenbrunnenarena verwandeln. Während der Fußballweltmeisterschaft kann so gemeinsam geschaut werden. „In Absprache haben wir zunächst die ersten drei Deutschlandspiele am 17., 23. und 27. Juni fest eingeplant“, erläutert Daniel Hempen von Pentagon Conzerts. Die hochmoderne 15 Quadratmeter große Leinwand und auch die Soundanlage seien jedoch bis zum Finalspiel gebucht. „Wir hoffen schließlich auf die maximale Ausbeute“, sagt Hempen.

Sollte Deutschland nicht weiterkommen, werden trotzdem das Halbfinale sowie das Finale übertragen. Außerdem sollen auch interessante Spiele in Schüttorf öffentlich gezeigt werden.

In Absprache mit dem Ordnungsamt und der Polizei wird der Marktplatz an den Spieltagen abgesperrt und durch drei Eingänge zugänglich gemacht. Im Innern entsteht dann die Ziegenbrunnenarena mit Leinwand, gastronomischem Angebot und Sitzmöglichkeiten. „Außerdem ist auch ein Rahmenprogramm angedacht“, verrät Hempen. „Seit 2006 gibt es diese Veranstaltung eigentlich immer zur EM und WM. In der Vergangenheit ist immer Stadionatmosphäre rund um den Ziegenbrunnen aufgekommen“, berichtet Stadtdirektor Manfred Windhaus. „Aus dieser Stimmung ist auch der Name Ziegenbrunnenarena entstanden“, ergänzt Hempen. Laut Windhaus seien auch häufig Nicht-Fußballfans dabei, weil die Stimmung schon fast Volksfestcharakter habe. Wer jedoch überhaupt kein Interesse an den Spielen hat, kommt trotzdem auf seine Kosten. „Wir bieten in enger Zusammenarbeit mit dem „Komplex“ und dem Filmclub vier Openair-Kinotage an“, sagt Hempen. Am verkaufsoffenen Sonntag, 10. Juni, sowie am Sonnabend, 30. Juni, und Sonntag, 8. Juli, werden Filme gezeigt. Der vierte Termin ist derweil noch nicht festgelegt. Die Filmauswahl wird durch den Filmclub übernommen und steht ebenfalls noch aus. „Wir haben das beim letzten Mal erstmalig angeboten, leider war da das Wetter nicht ganz so gut“, sagt Hempen und hofft auf bessere Bedingungen.

Für Besucher aus Bad Bentheim und Gildehaus wird ein Shuttleservice angeboten. „Dieser ist für die Nutzer kostenlos und fährt etwa zwei Stunden vor Spielbeginn ab“, sagt Hempen. Des Weiteren prüfen die Organisatoren noch, ob es auch ein Shuttleangebot nach Salzbergen und Emsbüren geben kann.

Die Anwohner rund um die Arena werden laut Stadtdirektor Windhaus angeschrieben. „Die Einschränkungen halten sich jedoch in Grenzen“, sagt er. Bereits bei den vergangenen Auflagen der Veranstaltung habe das Konzept gut funktioniert.